Matratzen sind unhygienisch!
 
Wie war das früher?

Über Jahrhunderte wurden Strohsäcke benutzt. Stroh oder auch Heu wurden mehrmals im Jahr ausgetauscht und der Sack gewaschen. Die Schlafräume waren kalt und gut gelüftet. Abgelöst wurden die Strohsäcke durch dreiteilige Matratzen. Diese konnten leicht zum Klopfen ins freie geschafft werden, wo sie Luft und Sonne ausgesetzt wurden. Damit war ein Mindestmaß an Hygiene erreicht.

 
Und heute?

Matratzen gibt es heute in sehr guter Qualität, mit bestem Schlafkomfort. Dies hat aber auch zur Folge, dass Matratzen sehr lange genutzt werden, 10 – 20 Jahre und länger. Weil unhandlich und schwer, bleiben sie ein Matratzenleben lang im Bett zugedeckt und kaum gelüftet.

 
Ein Drittel unseres Lebens haben wir hautnahen Kontakt mit unserer Matratze. Ein Biotop für Hausstaubmilben, Bakterien, Schimmel. Diese finden in modernen Matratzen ideale Lebens- und Vermehrungsbedingungen. Ranzige Hautschuppen, Staub, Schweiß und manches worüber geschwiegen wird ist vorhanden. Vor diesen Mikropartikeln kann auch das dichteste Laken nicht schützen. Laut einer Untersuchung sind mehr als 98 % aller Matratzen verschmutzt.
 
Die Folgen - Allergien
Wer aufwacht mit geröteten und tränenden Augen, juckender und triefender Nase, Husten, Atemnot und Hautauschlag, kommt wahrscheinlich mit dem Allergen in Kontakt, das in den Ausscheidungen der Hausstaubmilbe enthalten ist.


 

Bis zu einer Millionen dieser Tierchen leben in unseren Matratzen